Klartext: Warum mein Manuskript zu 100 % handgemacht ist

Als Informatiker lebe ich in einer Welt aus Logik, Algorithmen und Code. Ich sehe jeden Tag, wie rasend schnell sich Technologien weiterentwickeln, und künstliche Intelligenz ist aus der modernen IT nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein brillantes Werkzeug, um Prozesse zu automatisieren und komplexe Probleme zu lösen.

Doch genau weil ich diese Welt so gut kenne, ziehe ich eine absolute, unüberwindbare Grenze zu meiner anderen großen Leidenschaft: dem Schreiben.

Die Maschine schreibt nicht mit Um es ganz deutlich zu sagen und gar nicht erst Raum für Spekulationen zu lassen: Ich nutze für meine Texte keinerlei KI. Kein ChatGPT, kein Gemini, keine versteckten Algorithmen, die mir Plots ausspucken oder Dialoge schreiben. Alles, was in meinem Manuskript steht, stammt zu 100 Prozent aus meiner eigenen Feder – und meinem eigenen Kopf.

Warum ich das so klar betone? Weil gerade Autoren mit technischem Hintergrund schnell in den Verdacht geraten, sie würden sich das Leben mit generativer KI “leichter” machen.

Das Handwerk braucht Seele Ein Programm kann Wahrscheinlichkeiten berechnen. Es weiß, welches Wort statistisch gesehen am besten auf das vorherige folgt. Aber ein Programm hat noch nie Liebeskummer gehabt, noch nie Angst im Dunkeln gespürt und noch nie einen Verlust verarbeitet.

Geschichten leben von menschlichen Erfahrungen, von Fehlern, von Emotionen und von der ganz eigenen, individuellen “Stimme” eines Autors. Wenn man das Schreiben an eine Maschine auslagert, mag am Ende vielleicht ein grammatikalisch korrekter Text herauskommen. Aber er ist steril. Die Seele der Geschichte geht verloren.

Mein Versprechen an Agenturen und zukünftige Leser Aktuell bin ich auf der Suche nach einer passenden Literaturagentur für mein Debüt. Wer also mein Manuskript auf dem Tisch liegen hat – und wer hoffentlich in Zukunft mein erstes Buch in den Händen hält –, dem gebe ich ein klares Versprechen:

Ihr lest meine Gedanken, meine Arbeit und meine schlaflosen Nächte. Ihr lest die Sätze, mit denen ich manchmal stundenlang gerungen habe, bis sie endlich gepasst haben.

Die IT und das Schreiben sind meine zwei Welten. In der einen feiere ich den technologischen Fortschritt. In der anderen feiere ich das echte, menschliche Handwerk. Und diese beiden Welten werde ich auch in Zukunft strikt getrennt halten.