Der Cursor
Es gibt dieses kleine, nervöse Blinken auf dem Monitor. Es wartet. Es fordert. Als Informatiker füttere ich es mit Logik. Als Autor füttere ich es mit Geschichten. Das Problem ist in beiden Fällen dasselbe: Manchmal starrt man zurück und der Kopf ist so leer wie das Textfeld.
Man fragt sich: Sind die kryptischen Zeichen, die ich hier tippe, genial oder totaler Unsinn? Passt die Syntax? Stimmt der Ton? Die Wahrheit ist: Man weiß es erst, wenn es da steht. Der Cursor hat keine Geduld, und ich habe beschlossen, auch keine mehr zu haben. Schluss mit dem Zögern. Ich tippe einfach drauf los. Fehler beheben – ob Bugs oder Plot-Holes – kann man später immer noch.